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Besuch im Konzentrationslager Buchenwald 2009

Am 28-05.09 fuhren wir morgens um 8.15 Uhr an der Schule in Richtung KZ Buchenwald los. Nach ca. 31/2  Stunden Busfahrt kamen wir an der Gedenkstätte an. Zuerst hielten wir an einem Aussichtsturm, den wir schon von der Autobahn aus gesehen hatten.

Danach ging es dann weiter zum Eingang. Dort mussten wir dann etwas warten, bis wir schließlich einen Film über das KZ zur Einführung sehen konnten. Jetzt begann die Führung durch die Gedenkstätte. Zunächst bekamen wir eine kleine Einführung über den Ablauf. Danach begann die Führung über das Gelände. Alle Fragen, die wir stellten, wurden uns beantwortet. Für die genauere Vorstellung vom Gelände machten wir bei einem Model Station, das den genauen Aufbau des damaligen KZs zeigt. Gesehen haben wir unter anderem die Gebäude der SS-Leute und deren privaten Zoo, den Karachoweg, über den die Häftlinge getrieben wurden, die Umrisse der Häftlingsbaracken und den Appellplatz, in dessen Tor die Worte: „ Jedem das Seine“ eingearbeitet wurden. „Der Spruch ist respektlos gegenüber den Menschen, die früher dort leiden mussten“, meinte Angela Kruse. Das Krematorium mit den zwei noch bestehenden Öfen und dem Leichenkeller wurden uns auch gezeigt. Ich dachte nur: „ Hier wurden so viele Menschen umgebracht und du stehst da wo womöglich einer umgebracht worden ist“ (Angela Kruse). Außerdem wurden uns die Pathologie und der Nachbau der Genickschussanlage gezeigt. Danach war die Führung abgeschlossen und wir machten uns auf den Heimweg in Richtung Realschule Lichtenau.

 

Angela Kruse, Katharina Groschew

 

 verfasst und bearbeitet von René Bergen

Persönliche Meinung:

Im Großen und Ganzen was es ein sehr interessanter Ausflug, da wir noch mehr Informationen bekommen haben. An der Führung war positiv, dass wir alles fragen konnten, auch wenn wir die bereits besprochen hatten. Außerdem konnten wir uns alles bildlich besser vorstellen, als wenn wir nur mit Informationen konfrontiert werden. Darüber hinaus war es ein anderes Gefühl und man hat es ernster gesehen. Ich persönlich habe mir selber die Frage gestellt: „ Wie kann man so unmenschlich sein und so etwas tun?“ Ebenso würde ich anderen Klassen eine Besichtigung eines ehemaligen KZs empfehlen, wenn sie das Thema „ Nationalsozialismus“ im Unterricht besprechen.

Katharina Groschew