schutzengel  RSLFV2  Eltern 

RSLLOGORSLLOGO r

Euch geht’s doch viel zu gut!

So denkt manch ein Erwachsener, wenn er sieht, wie die jungen Leute ihre Tage verbringen. Aus Sicht der Kinder ist das aber alles gar nicht immer so ideal und einfach: die Alten finden, dass es eben schon immer so war, dass die jungen Leute für die Alten sorgen, die Wirtschaft sucht dringend kreativen, motivierten Nachwuchs und dann sind da ja noch... die Eltern: die wollen all das und noch ein paar Kleinigkeiten mehr. Da ermutigen Eltern die Kinder, ihren eigenen Weg zu finden, nur gibt es keine Antwort auf deren dringende Frage, WIE sie das schaffen können. So ist das Leben auch für die heutige Jugend gelegentlich ganz schön schwierig und da kann man schon auf die Idee kommen, einfach abzuhauen.

 

 

So treffen wir die Flüchtlinge im 'Weg-Wald' des Theaterstückes „Die Flucht der Kinder“ von Markus Mohr. Gestoppt hat sie im Moment unserer Begegnung ein doppelter Achsenbruch am „Obst- und Gemüsebrummi“, wie die von den Alten des Landes gesandte Gerlinde das Fluchtgefährt in der folgenden Szene nennt. Zwar gelingt es den Greisen nicht, die Kinder „zur Vernunft“ zu bringen, aber als sie fort sind, sind die Zweifel bei den Kindern im Wald geblieben: Kann man das überhaupt – vor dem Leben fliehen? Oder sind sie vielleicht doch einfach verrückt?

                       

 

 

 

                       

 

 

                       

Die Schülerinnen und Schüler der Theater-AG haben sich sofort für das Stück begeistert, mit viel Fleiß und Freude ihre Texte gelernt, Kostüme gesucht, Requisiten organisiert und immer wieder versucht, sich wie ihre Figuren zu fühlen. Wenn von unten der Ruf auf die Bühne kam: „Du sollst wütend gucken!“, dann gab es schon mal die verzweifelte Antwort: „Wie macht man das?“ Aber dann konnte es jemand anders vormachen. So haben sie dann gemeinschaftlich das Stück auf die Bühne gebracht und getragen von einer ordentlichen Portion Mut und Spielfreude den Eltern und Mitschülern präsentiert. Sie haben diese tolle Gelegenheit leider verpasst? Noch ist es nicht ganz zu spät: Auszüge aus dem Stück werden am Kindertag in Lichtenau zu sehen sein.