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Klima-Campus

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Klima Campus – Es geht los!

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

der Klima Campus ist in Lichtenau in aller Munde. Wir alle freuen uns schon sehr auf ein saniertes Schulgebäude. Doch bevor wir im Jahr 2022 in die Nutzung gehen, ist noch Einiges an Arbeit von Nöten. Die Stadtverwaltung hat bisher eine grandiose Vorarbeit geleistet und eine Geldsumme in Höhe von über 7 Millionen Euro an Förderung vom Land NRW erwirkt. Die Förderung bekommt die Stadt durch besonders klimaschonende Teilprojekte, die innerhalb der Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden sollen. 

Sanierungsmaßnahmen und Anpassungen an die neueste Brandschutzverordnung sowie die neuesten Sicherheitsbestimmungen sind ohnehin notwendig und vorgeschrieben. Umso schöner ist es, dass durch das Projekt noch weitreichendere Maßnahmen umgesetzt werden können, die unsere Schule und nicht zuletzt unseren Schulstandort attraktiver machen. 

Wir als Schule werden uns selbstverständlich nicht nur „im Außen“ mit den Themen CO2-Einsparung, Ressourcenschonung, Klimarelevanz, alternative Energien etc. beschäftigen, sondern arbeiten auch inhaltlich in den verschiedenen Fächern an diesen Themen. 

Zudem sind Lehrkräfte in entsprechenden Gremien in der Planung involviert und geben die aktuellen Informationen innerhalb der Konferenzen und den Vollversammlungen an die Schülerinnen und Schüler weiter. 

Nun, da die ersten Arbeiten vor Ort kurz bevorstehen, möchten wir darauf hinweisen, dass an dieser Stelle auf der Homepage regelmäßig Informationen zum derzeitigen Istzustand des Bauvorhabens gegeben werden. Zunächst gibt es eine grobe Übersicht über die wichtigsten zeitlichen Meilensteine. 

 

Informationen zum Zeitplan der 

Arbeiten/ Maßnahmen am Klima-Campus

 

 

Arbeiten/ Maßnahmen

 

Zeitraum

 

Organisation/ Vorbereitungen Umzug in Modulbauschule

ab Herbstferien 2019

Tiefbauarbeiten für die Modulbauschule

Ende 2019

Aufbau der Modulbauschule

Februar 2020

Umzug in Modulbauschule

Woche vor den Osterferien 2020

Entkernungsarbeiten Gebäude

ab Osterferien 2020

Bauarbeiten und Fertigstellung der Gebäude und Außenanlagen

bis Juni 2022

Umzug in Klima-Campus

vor Sommerferien 2022

 


Moritz-Cup 2019

Moritz-Cup 2019: The Cup is back!!!

 

Am 15.11. 2019 fuhren wir zum insgesamt 10. Mal zum Moritz-Cup des Mauritius-Gymnasiums Büren. An diesem Cup nehmen altersunabhängig Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen der jeweiligen Schule teil. Der „bunte Hund“ der Stadt war in diesem Jahr leider vergeben und so begann die Suche nach einer anderen Fahrgelegenheit. Frau Stollberg (herzlichen Dank dafür!) organisierte zwei städtische Fahrzeuge und für das zweite Auto stellte sich Leonie Amedick, die zur Zeit als Bundesfreiwilligendienstleistende bei der Stadt Lichtenau arbeitet, als Fahrerin zur Verfügung. Da sie nicht nur das Auto lenkte, sondern auch eine großartige Unterstützung der Spieler war, gebührt ihr nicht nur Dank, sondern auch ein Anteil am Erfolg. Ein Spieler meldete sich kurzfristig krank, so dass Kilian Wegener als Ersatz einsprang. 4 der diesjährigen Mannschaft waren schon im letzten Jahr dabei – da es damals nicht so gut gelaufen war (6.) unkten sie, dass wir uns eine bessere Platzierung als in 2018 zum Ziel setzen sollten. Es sollte besser laufen …

Unsere Mannschaft spielte mit: Louis Puttkamer (TW), Bahar Elen, Samil Genc (3 Tore), Thilo Joachims (1 Tor), Mika Lüke (2 Tore), Kilian Wegener (2 Tore) und Timo Werner (4 Tore, alle 6b), Yasir Genc (6a), Trainer: Michael Herbst

Abschluss 2019

Ein krönender Abschluss

 

„In Lichtenau ist der Himmel blau“ - das weiß man. Und noch wichtiger: das Wetter wusste das auch, nahm seine Verantwortung an und spannte eine azurblaue Kuppel über der Stadt als angemessenen Hintergrund für die Verabschiedung der Abschlussklassen an der Realschule. So strahlten denn alle Beteiligten miteinander um die Wette: hübsch gekleidete Schülerinnen und Schüler, ihre Familien, ihre Lehrerinnen und Lehrer.

            

Auch in diesem Jahr begannen die Feierlichkeiten mit einem ökumenischen Gottesdienst, an dessen Vorbereitung und Gestaltung die Absolventen unter Federführung von Frau Peitz mitwirkten. Anschließend wurden Klassenfotos gemacht und dann begann die Feierstunde in der Mensa der Realschule. Neben den 71 Schülerinnen und Schülern, deren Familienangehörigen und Lehrern ließen es sich auch Ehrengäste wie Bürgermeister Hartmann, Pfarrerin Rötemeier, Pastor Friesen, Herr Jabs als Schulpflegschaftsvorsitzender und Frau Reck vom Förderverein nicht nehmen, Teil dieser feierlichen Stunde und Rückschau zu sein.

            

Bevor der große Moment kam und die Schülerinnen und Schüler endlich die Zeugnisse in ihren Händen hielten, galt es noch einmal an die vergangenen Jahre zu denken oder den Blick in die Zukunft zu wenden: Bürgermeister Hartmann und Herr Jabs, ebenso wie Natalie Baier und Felix Kran als Vertreter der Schülervertretung richteten das Wort an die Versammelten. Die Schulleiterin, Frau Stollberg, ließ in ihrer Rede Erlebnisse und Anekdoten mit und um die Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs Revue passieren und brachte die Zuhörenden immer wieder zum Schmunzeln. Dies gelang auch den Klassensprechern der Jahrgangsstufe in ihren unterhaltsamen Grußworten, die zeigten, dass die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen in den letzten Jahren zu lauter jungen Persönlichkeiten gereift sind, für deren Zukunft alle Beteiligten zuversichtlich sein können. Alle Schülerinnen und Schüler konnten einen Schulabschluss erreichen, 59% aller Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs ist es sogar gelungen, einen Mittleren Schulabschluss mit Qualifikationsvermerk für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe zu erlangen.

 

Und auch für die nächsten Jahre sind wichtige Entscheidungen getroffen: 21% der Jugendlichen haben sich für eine duale Ausbildung entschieden, 37% der Absolventen streben am Berufskolleg die Fachhochschulreife an, 10% der Schülerinnen und Schüler möchten dort die Hochschulreife erlangen, ein Ziel, für das 27% unserer Absolventen zum Gymnasium wechseln. Eine Schülerin hat sich für ein freiwilliges soziales Jahr entschieden.

Und so feierten die Anwesenden in dieser Feierstunde einander gebührend, denn zweifellos haben über die Jahre alle Seiten zum Erfolg beigetragen. Stolz erhobenen Hauptes, gekrönt mit ihren ersten wichtigen Abschlusszeugnissen und gestärkt durch sehr viele gute Wünsche, verließen schließlich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Familienangehörigen und Lehrerinnen und Lehrern die Schule, um anschließend bei einer von Vertretern der Eltern und Vertretern der Schülerinnen und Schülern liebevoll vorbereiteten Party in Atteln diesen Moment des Erfolges und der Zufriedenheit ausgelassen zu genießen.

 

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Kreismeisterschaften 2019

Souveräne Vorstellung

 

Am 10.11.2019 nahmen wir an der Vorrunde der  Kreismeisterschaften der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2004 – 2005) auf Kunstrasen am Hessenberg in Borchen teil.

Unsere beiden Gegner waren die Sekundarschule Borchen und die Rudolf-Steiner-Schule Schloß Hamborn, die sich auch gleich im ersten Spiel des Tages über 2 x 20 Minuten gegenüberstanden. Unter der souveränen Leistung des Schiedsrichters (der Schiedsrichterobmann des SC Borchen, danke noch einmal) endete das Spiel trotz zwischenzeitiger 2:0-Führung für Borchen 2:2 unentschieden. Ein Münzwurf entschied, dass wir zunächst gegen den Gastgeber antreten sollten.

Schnell übernahmen meine Jungs die Kontrolle über das Spiel. In den Anfangsminuten übertrafen sie sich aber im Auslassen auch hochwertigster Chancen. Nach ca. 5 Minuten löste aber Joshua den Knoten, wurde vor dem Tor freigespielt und musste nur noch zum 1:0 einschieben. Danach verließen Borchen sowohl der Mut als auch die Kräfte und Marc mit 2 Treffern, erneut Joshua und Rasim erhöhten bis zum Pausenpfiff auf 5:0. In der 2. Halbzeit wechselten wir munter durch, behielten aber stets die Kontrolle (Aaron musste nicht einen Ball halten) und Mateusz, Lars, Florian und Hasan erhöhten sukzessive auf den Endstand von 9:0. 

Damit stand fest: im letzten Spiel gegen Schloß Hamborn würde uns ein Unentschieden genügen, um die nächste Runde zu erreichen. Nach dem hohen Sieg war es aber zunächst einmal erste Bürgerpflicht, die Jungs daran zu erinnern, dass dieses Spiel (wie jedes andere auch) beim Spielstand von 0:0 losgeht. Vor dem Spiel wurde intern bei einigen nur über die Höhe des zu erwartenden Siegs diskutiert. Unser Gegner hatte sich aber unser erstes Spiel angeschaut und agierte zunächst sehr defensiv und verdichtete das Spielfeld. Wir taten uns sehr schwer, Lücken zu finden, obwohl glücklicherweise nichts von einer zu befürchtenden Überheblichkeit zu spüren war. Angriff auf Angriff rollte in Richtung Tor des Gegners, zahlreiche Chancen wurden vergeben und so dauerte es bis zur 15. Minute, als es Hasan gelang, mit einem satten Schuss aus 16 Metern das 1:0 zu erzielen. Erleichterung machte sich breit und bis zur Pause passierte nichts mehr. Schloß Hamborn stand defensiv weiter gut und machte es uns schwer, die Partie zu entscheiden. Rasim schließlich gelang nach einer schönen Kombination das 2:0 und Joshua legte bis zum Abpfiff noch zwei Tore nach: 4:0, Abpfiff, eine Runde weiter!!!

Wie schon vor zwei Jahren, als dieser Jahrgang als WK III angetreten war, gelang es uns also, die Vorrunde siegreich zu gestalten, dieses Mal mit 6 Punkten und 13:0 Toren. Als Belohnung gibt es die Teilnahme an der Endrunde, die noch genau terminiert werden muss. 

 

Der Kader: Aaron Gohlke (TW), Marc Hartmann (2 Tore), Florian Mathia (1 Tor), Jerome Mersch (alle 10b), Lars Stefan-Fauseweh (1 Tor, 10a), Moritz Berlage, Joshua Grote, (4 Tore), Rasim Osmani (2 Tore, alle 10c), Hasan Kololli (2 Tore, 9b), Connor Dietz, Jan Giefer, Dustin Kruse, Lukas Wieseler (alle 9a), Mateusz Babicz (1 Tor, 8a), Trainer: Michael Herbst

 

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Fit gegen Rechts

„Fit gegen rechts“ – ein Projekt der Klassen 10 an der Realschule Lichtenau

Vom 17.06. – 19.06.2019 hat der Jahrgang 10 der Realschule Lichtenau an dem Projekt „Fit gegen rechts“ unter der Leitung der Mitarbeiter der SBH West GmbH teilgenommen. Ermöglicht wurde die Durchführung durch die großzügige Unterstützung der Bürger- und Energiestiftung Lichtenau/Westfalen. 

Den ersten Tag dieser Aktion haben die drei Schülergruppen mit der Frage „Was ist rechts?“ begonnen. Hierfür schrieben die Schülerinnen und Schüler Begriffe an die Tafel, die ihnen zu dem Wort „RECHTS“ eingefallen sind. Des Weiteren haben sie sich mit Erkennungsmerkmalen wie Symbolen und Kleidung rechtsorientierter Menschen auseinandergesetzt. Den Jugendlichen wurde außerdem bewusst gemacht, dass auch heute Neonazis versuchen, diese Altersgruppe z.B. mit Songtexten zu beeindrucken und letztlich auch einzufangen. Allgemein hat der Jahrgang sich viel mit der Ideologie und Propaganda der NS – Zeit beschäftigt, durch die auch – wie beispielsweise bei der AFD heute gesehen wird – falsche Versprechen gemacht wurden. Vertieft wurde die Kenntnis über die Mechanismen nationalistischer Gruppen von Verführung und Zwang, die ein zweifelhaftes Zugehörigkeitsgefühl schaffen, durch den Film „Die Welle“, der angesehen und anschließend besprochen wurde.  

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Am zweiten Tag des Projekts unternahmen die Klassen eine Exkursion in die Dokumentationsstätte Stalag 326. Dort erfuhren sie viele Einzelheiten über das Leben der Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion während des Zweiten Weltkrieges im Lager und bei der Zwangsarbeit, wobei alle aufmerksam zu hörten. Außerdem besuchten sie den Friedhof der sowjetischen Kriegstoten, dessen heutige Anlage bei den Schülerinnen und Schülern Assoziationen zu einem friedlichen Parkgelände mit Rasenflächen und Bäumen weckte. Vielen wurde bewusst, wie schlimm angesichts der Masse der Gräber, die sich unter dem Rasen befinden, diese Zeit für die Menschen gewesen sein muss. Die Anonymität der Begräbnisse erschrak sie angesichts der Tatsache, dass von den mehr als 60 Tausend Bestatteten nur etwa 16 Tausend Namen bekannt sind. Am Ende der Exkursion schauten die Jugendlichen einen Film zu diesem Lager, der auch Interviews mit verschiedenen Zeitzeugen beinhaltete. 

Am Tag drei des Projekts haben sich die Gruppen mit Vorurteilen in der heutigen Zeit auseinandergesetzt. Sie haben überlegt, was schon zu Rassismus gehört und was nicht. Dabei wurde vielen Schülerinnen und Schülern klar, dass Rassismus etwas ist, was schon in den einfachsten Situationen beginnt und von Menschen geschaffen wird. 

 

Eine Schülerin bemerkt stellvertretend für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler: „Das Projekt hat uns zum Nachdenken angeregt, wir haben gelernt, wie man mit rassistischen Äußerungen umgeht und gegen diese `ankämpft`“

Viele Jugendliche haben zum Schluss ein positives Feedback geäußert und es war auf jeden Fall eine wertvolle Bereicherung in den letzten Schultagen. 

(verfasst von Lea Kromer, Klasse 10a)