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Die KulturScouts der Städt. Realschule Lichtenau besuchen die Porzellanmanufaktur in Fürstenberg

Die Klasse 6a erlebt im Rahmen des KulturScouts OWL- Projekts einen eindrucksvollen außerschulischen Lerntag im Weserbergland.

Nachdem die Mädchen und Jungen der 6a bereits im Januar eine „Zeitreise nach Ägypten“ im HNF in Paderborn gemacht haben, ging es jetzt in die Porzellanmanufaktur nach Fürstenberg. Dort angekommen, waren sie sichtlich beeindruckt von der schönen Lage des Schlosses oberhalb der Weser, und so wurden schnell die ersten Fotos geschossen.

 

In Empfang genommen wurde die Klasse 6a von Herrn Krüger, dem Leiter des Porzellanmuseums, der mit Hilfe zweier Damen des Museumsteams die Klasse in die Welt des Porzellans entführte. Nachdem die Schüler aus einer Vielzahl unterschiedlicher Porzellanteile je eine Kaffee-, Tee- und Speisetafel gedeckt hatten und sie bis dahin schon einiges über die Herstellung und Funktion der jeweiligen Stücke erfahren hatten, ging es gruppenweise in die Dauerausstellung des Porzellanmuseums. Hier erfuhren die Kinder viel Interessantes zum Thema Porzellan, die Tisch- und Wohnkultur der letzten 260 Jahre und die Geschichte des Schlosses in Fürstenberg. Gestaunt wurde über manche Anekdote, riesige Vasen und eine Porzellangruppe, deren Wert auf 30000 Euro beziffert wurde. Geschmunzelt wurde über Schnabeltassen und Nachttöpfe, insbesondere über das „mobile Damenklo“, ein Porzellangefäß, dass die Damen mit in den Gottesdienst nahmen, um unter den langen Kleidern unbemerkt hineinzupieseln, da man früher bei den langen Predigten nicht mal eben so ein WC aufsuchen durfte

Nach der kurzweiligen Führung, bei der keine Frage offen blieb, war die Kreativität der Schüler gefragt. In je 2 Workshops konnten sie selber aktiv werden. Während eine Gruppe mit verflüssigter keramischer Masse einen Hasen goss und mit dem Rohmaterial Blüten und Fantasiegebilde formte, betätigte sich die zweite Gruppe bei der „Aufglasurmalerei“.  Auf den bereitgestellten Tellern konnten die Schüler ihrer Fantasie freien Lauf lassen, und so wurden die Teller mit viel Eifer bemalt. Das Selbstgestalten und Hantieren mit dem Porzellan hat allen, Schülern und Lehrern, sichtlich viel Spaß gemacht, so dass so manches Kunstwerk entstanden ist. Und da nach einer Pause die Workshops gewechselt wurden, ging jedes Kind am Nachmittag mit einer Kiste, in der sich die Hasen, Blüten und Fantasiegebilde befanden, aber auch vielen neuen und interessanten Eindrücken zum Thema Porzellan zufrieden nach Hause.

Inzwischen ist nach nur wenigen Tagen auch das Paket der Porzellanmanufaktur mit den gebrannten, selbst gestalteten Tellern in der Schule angekommen, die die Kinder der Klasse 6a zu Recht stolz und vorsichtig nach Hause getragen haben. Ein tolles Andenken an eine eindrucksvolle KulturScouts-Exkursion.